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Schwerpunkthema Verbraucherschutz Nährwertkennzeichnung Am 30. Januar 2008 hat die Europäische Kommission einen Gesetzesvorschlag zur Kennzeichnung von Lebensmitteln vorgestellt, der in den kommenden Monaten im Europäischen Parlament diskutiert werden wird. In einem Interview hat Dagmar Roth-Behrendt sich zu diesem Thema wie folgt geäußert: Ausgewogene Ernährung ist eine wesentliche Voraussetzung für Wohlbefinden und Gesundheit. Um sich bewußt ernähren zu können, müssen die Verbraucherinnen und Verbraucher jedoch wissen, was in ihren Lebensmitteln steckt. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben uns im Europäischen Parlament in den letzten Jahren immer für die umfassende Kennzeichnung aller Produkte eingesetzt, damit die Verbraucherinnen und Verbraucher eindeutige, leicht verständliche Informationen auf den Lebensmitteln vorfinden. Jetzt soll dieses Anliegen im Rahmen der Gesetzesinitiative zur Lebensmittelkennzeichnung verbessert und erweitert werden. Nährwertangaben, z.B. zu Fett, Zucker und Salz, zum Energiewert eines Produktes, aber aus sozialdemokratischer Sicht auch der Anteil an Ballaststoffen oder die Herkunft der Hauptbestandteile sollen wichtige Inhalte dieses Gesetzesvorhabens sein. Die Ampelkennzeichnung, wie sie in Großbritannien derzeit freiwillig von einigen Lebensmittelherstellern für einige Produkte praktiziert wird, ist dabei nur eine mögliche Informationsform. Darüber hinaus sind auch etliche andere Modelle vorstellbar. Entscheidend wird sein, daß die Nährwertangaben der Lebensmittel
so schnell und unkompliziert erkennbar sind, daß die Verbraucherinnen
und Verbraucher die Produkte vergleichen und eine bewußte Kaufentscheidung
treffen können.
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