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Pressemitteilung
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Dagmar ROTH-BEHRENDT: EU-Verbraucherminister einigen sich über Die Verbraucherminister der Europäischen Union haben heute eine Einigung über den Gesetzesentwurf zu Lebensmittelinformation erzielt. "Das Ergebnis ist eine Enttäuschung", kommentierte die Expertin für Gesundheits- und Verbraucherschutz der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament Dagmar ROTH-BEHRENDT die Einigung. Das Europäische Parlament hatte bereits im Juni 2010 den Bericht über den Verordnungsentwurf angenommen. "Würden die Minister tatsächlich die Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU besser informieren wollen, dann hätten sie irreführende Angaben komplett verbieten müssen", kritisierte Dagmar ROTH-BEHRENDT. Der Ministerrat hat lediglich eine verpflichtende Kennzeichnung für
Fleisch beschlossen. Die gibt es für Rindfleisch aber bereits seit
der BSE-Krise. Für alle anderen Lebensmittel haben die Verbraucherminister
eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung abgelehnt. Außerdem haben
sich die Minister gegen die verpflichtende Angabe von Kalorien, Zucker,
Salz und Fett auf der Produktvorderseite ausgesprochen. "Die Einigung des Rates ist pure Augenwischerei und leider keine
wirkliche Verbesserung für die Verbraucherinnen und Verbraucher in
der EU", Für weitere Informationen: Büro Dagmar Roth-Behrendt 0032 2 284 5453 und Algara Stenzel (Pressesprecherin) +32 473 930 060 (GSM) Hintergrund: Bei der Abstimmung heute handelt es sich um die politische
Einigung des Rates in der ersten Lesung. Der Text wird nun an das Europäische
Parlament für die zweite Lesung übermittelt.
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