Pressemitteilung
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13.07.2010 | Dagmar ROTH-BEHRENDT:

Dagmar ROTH-BEHRENDT:
GVO: Sicherheit, Vorsorgeprinzip, Abstandsregeln
Zwingende Rahmenbedingungen für neue GVO-Gesetzgebung


Der Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit im Europäischen Parlament berät heute über den von der EU-Kommission vorgelegten Gesetzesvorschlag zur Zulassung von genetisch veränderten Organismen (GVO).

"Ein Vorschlag, der wie bisher an einer EU-weiten Autorisierung festhält, es aber danach den Mitgliedstaaten überlassen möchte, ob sie die Freisetzung der GVO auf ihren Territorien gestatten, ist nur bis zur Hälfte durchdacht", kritisiert die SPD-Europaabgeordnete und Expertin für Gesundheits- und Verbraucherschutz Dagmar ROTH-BEHRENDT.

"Es ist vernünftig, wie bisher an einer europäischen Zulassung von GVO festzuhalten, um ein einheitliches Niveau in der EU zu erhalten", so Dagmar ROTH-BEHRENDT weiter. "Dies setzt natürlich voraus, dass die vorbereitende Überprüfungsbehörde EFSA in voller Unabhängigkeit potentielle Gefährdungen bei ihrer Zulassungsüberprüfung berücksichtigt und das Vorsorgeprinzip als grundsätzliche Regel anerkennt", betont Dagmar ROTH-BEHRENDT.

Darüber hinaus seien aber dringend verpflichtende europäische Abstandregelungen nötig. "Es ist naiv zu glauben, das Problem sei gelöst, wenn beispielsweise in Belgien GVO freigesetzt werden dürfen und in Frankreich nicht und sich dann die Sporen fröhlich in der Luft treffen", warnt Dagmar ROTH-BEHRENDT.

Abschließend wiederholt Dagmar ROTH-BEHRENDT: "Es wird niemandem gelingen an einer Tatsache etwas zu ändern: die überwiegende Mehrheit der europäischen Bevölkerung lehnt genetisch veränderte Lebensmittel, Saatgut und Futtermittel ab."


Für weitere Informationen: Büro Dagmar ROTH-BEHRENDT: + 32 228 45453 und Algara Stenzel (Pressesprecherin) +32 473 930 060 (GSM)