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Pressemitteilung
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Dagmar ROTH-BEHRENDT: Im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit
des Europäischen Parlaments wurde am heutigen Dienstag heftig über
Grenzwerte für Dioxin in Fisch aus der Ostsee diskutiert. Dabei teilte
die EU-Kommission mit, dass sie Ausnahmeregelungen für Fischprodukte
aus Schweden und Finnland verlängern will. Seit 2001 dürfen
in den beiden skandinavischen Ländern Fischprodukte aus der Ostsee
verkauft werden, auch wenn sie höhere Dioxinwerte haben, als im Rest
der Europäischen Union erlaubt. Vor allem Kinder, Frauen im gebärfähigen Alter und Schwangere sollten nur sehr geringe Mengen Dioxin pro Jahr aufnehmen, da bei ihnen sonst das Risiko für Krankheiten wie Krebs extrem steigt. Studien haben aber gezeigt, dass vor allem in Schweden der Konsum von Fisch, der mit Dioxin belastet ist, weit höher liegt als die für die Gesundheit unbedenkliche Dosis. "Es ist unglaublich, dass die Kommission tatsächlich eine Verlängerung für die Ausnahme für Dioxin in Fischprodukten ins Auge fasst", kritisierte Dagmar ROTH-BEHRENDT. Zu diesem Zweck hat die Kommission eine Arbeitsgruppe mit Ostsee-Anrainerstaaten eingesetzt, um die Verlängerung zu diskutieren. "Das ist als ob sie Frösche fragen würden, ob ihr Teich ausgetrocknet werden soll", so ROTH-BEHRENDT weiter. "Die erlaubten Grenzwerte für Dioxin in Fischprodukten sind sowieso schon viel zu hoch. Ich bin empört, dass die Kommission weiterhin EU-Bürgerinnen und EU-Bürger einer solchen Gefahr aussetzen will!", so Dagmar ROTH-BEHRENDT abschließend.
Für weitere Informationen: Büro Dagmar ROTH-BEHRENDT: + 32
228 45453 und Algara Stenzel (Pressesprecherin) +32 473 930 060 (GSM).
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