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Pressemitteilung
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Dagmar ROTH-BEHRENDT: Der Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit hat heute (24.05.2011) einen Bericht von Dagmar ROTH-BEHRENDT angenommen, in dem das Europäische Parlament (EP) knapp 15 Jahre nach dem Höhepunkt der BSE-Krise in der Europäischen Union (EU) Bilanz über die damals ergriffenen Maßnahmen zieht. Da die Zahl der BSE-Fälle in der EU in den letzten Jahren extrem gefallen ist, geben die Abgeordneten in ihrem Bericht Empfehlungen an die Kommission, wie die Regeln zur BSE-Bekämpfung in Zukunft verändert werden könnten. "Dabei betonen wir aber gleichzeitig, dass die Gesundheit von Mensch und Tier weiterhin an erster Stelle stehen müssen", sagte die Gesundheitsexpertin und ehemalige Vorsitzende des BSE-Kontrollausschusses ROTH-BEHRENDT. Im Jahr 2009 wurden in der EU noch 67 BSE-Fälle gezählt. "Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, die aber nicht dazu führen darf, leichtsinnig zu werden", so ROTH-BEHRENDT. Der Ausschuss schlägt in seinem Bericht als zentralen Punkt die
Aufhebung des Verfütterungsverbots verarbeiteter tierischer Eiweiße
an Nicht-Wiederkäuer, also Allesfresser (z.B. Schweine oder Geflügel)
vor. Die Aufhebung ist nach Ansicht des Ausschusses allerdings nur möglich,
wenn die Eiweiße ausschließlich von Tieren stammen, die nicht
in Verbindung mit TSE-Erkrankungen stehen und wenn eine Tierart nicht
ihre "Artgenossen fressen" muss. "Es ist purer Luxus, dass
wir Teile von Tieren, die wir nicht essen möchten aber zum menschlichen
Verzehr geeignet sind, einfach wegwerfen. Aus diesen Nebenprodukten kann
man tierische Eiweiße für die Fütterung von Nicht-Wiederkäuern
herstellen, ohne dass eine Gefahr für Tiergesundheit besteht",
kommentierte ROTH-BEHRENDT. Hintergrund:
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