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19.04.2011 | Dagmar ROTH-BEHRENDT:
Dagmar ROTH-BEHRENDT:
In kleinen Schritten zu mehr Lebensmittelinformation!
Der Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit
hat heute in der zweiten Lesung über den Gesetzesvorschlag zu Lebensmittelinformationen
abgestimmt.
"Das Ergebnis ist leider nur teilweise ein Fortschritt für die
Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU", kommentierte die SPD-Europaabgeordnete
und Expertin für Gesundheits- und Verbraucherschutz Dagmar ROTH-BEHRENDT
das Abstimmungsergebnis.
So sollen Lebensmittelhersteller zwar zukünftig verpflichtet sein,
Angaben zu Energiewert, Fett, gesättigten Fettsäuren und Kohlenhydraten
mit besonderem Hinweis auf Zucker und Salz sowie zu Ballaststoffen, Eiweiß
und Transfettsäuren auf der Produktrückseite anzugeben.
Abgelehnt wurde dagegen die Forderung der Sozialdemokraten nach einer
verpflichtenden Angabe des Kalorienwertes auf der Produktvorderseite.
"Die konservativen Abgeordneten haben verhindert, dass die Verbraucherinnen
und Verbraucher schnell und auf den ersten Blick erkennen können,
wie viele Kalorien im Produkt enthalten sind", kritisierte Dagmar
ROTH-BEHRENDT.
Positiv bewertete Dagmar ROTH-BEHRENDT die Zustimmung zur verpflichtenden
Angabe der Nährwerte pro Portion. "Für die Verbraucherinnen
und Verbraucher ist es dringend nötig, dass die Nährwerte in
realistischen und leicht nachvollziehbaren Portionsgrößen angeben
werden, damit sie die Rosinen und Haferflocken nicht erst zählen
müssen, um zu wissen, wie viel Zucker und Kalorien in ihrem Müsli
enthalten sind", betonte Dagmar ROTH-BEHRENDT.
Besonders erfreut zeigte sich Dagmar ROTH-BEHRENDT über das Votum
zur verpflichtenden Herkunftsangabe. Gegen den Widerstand der konservativen
Mitglieder im Ausschuss konnte durchgesetzt werden, dass das Herkunftsland
für Produkte aus Fleisch, Geflügel und Milch sowie für
Obst und Gemüse immer angegeben werden muss. "Das ist auch das
Mindeste, denn die Verbraucherinnen und Verbraucher wollen genau wissen,
wo ihre Lebensmittel herkommen", erklärte Dagmar ROTH-BEHRENDT.
Somit hat der Umweltausschuss bereits zum zweiten Mal für die verpflichtende
Herkunftsangabe gestimmt. "Das ist ein eindeutiges Signal an den
Ministerrat", mahnte Dagmar ROTH-BEHRENDT und forderte abschließend:
"Die Mitgliedstaaten müssen jetzt endlich dem Willen der Verbraucherinnen
und Verbraucher nach klaren Informationen über die Herkunft ihrer
Lebensmittel nachkommen."
Für weitere Informationen: Büro Dagmar Roth-Behrendt: + 32 228
45453 und Algara Stenzel (Pressesprecherin) +32 473 930 060 (GSM)
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